„Ha!“ – für diesen kurzen, dafür häufigen und lauten Lacher war Johannes („Joe“) Hofmann seit Jahrzehnten bekannt. In Ausnahmefällen auch mal „Haha!“, so hatten es „seine“ Jugendlichen analysiert.
Im Jahr 1997 war Joe Hofmann zum ersten Mal ins Dekanat Schweinfurt gekommen, damals als Dekanatsjugendreferent. Seitdem war er in verschiedenen Aufgaben im Bereich Jugend- und Konfirmandenarbeit tätig. Zwischendurch verließ er das Dekanat für einige Jahre, um in Wiesenbronn in einem Haus mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen zu arbeiten.
Aus allen seinen Stationen waren Kolleginnen, Kollegen und Wegbegleiter zu einem fröhlichen Abschiedsgottesdienst gekommen, in dem viel gelacht wurde. Pfarrer Wolfgang Weich begrüßte augenzwinkernd zum Gottesdienst „an einem fast lauen Sommerabend“ in Anspielung auf den ursprünglichen Termin, der wegen der extremen Hitze abgesagt wurde, doch auch an diesem Abend war es nur wenige Grad kälter. Die Band der Auferstehungskirche spielte mitreißende Musik von modernen Gesangbuchliedern bis zu „ist da jemand“ von Adel Tawil.